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Was brauchst du?
Bevor der erste Stich gesetzt wird — hier ist alles, was du wirklich brauchst.
Eine der schönsten Seiten des Stickens ist, dass du nicht viel brauchst, um anzufangen. Ein paar Nadeln, etwas Stickgarn und ein Stück Stoff — mehr braucht es im Grunde nicht. Trotzdem gibt es ein paar Dinge, die den Einstieg deutlich angenehmer machen. Hier bekommst du eine übersichtliche Liste.
Das Grundwerkzeug
Die Nadel — und wie du einfädelst
Für die meisten Anleitungen auf Shimabi verwendest du 2 bis 3 Fäden aus dem 6-fädigen Garn. Trenne die Fäden sanft voneinander, bevor du sie einfädelst — das verhindert Knoten und Verdrehungen.
Faden abschneiden
Schneide eine Länge von etwa 40–50 cm ab. Längere Fäden verknoten sich leichter.
Fäden trennen
Halte das Garn am oberen Ende fest und ziehe einzelne Fäden vorsichtig heraus. Nimm so viele Fäden, wie deine Anleitung vorgibt.
Einfädeln
Falte das Fadenende über die Nadel und schiebe die gefaltete Schlaufe durch das Öhr. Das ist besonders einfach ohne Einfädelnadel.
Knoten am Ende
Mache am losen Ende einen kleinen Knoten — oder für saubere Rückseiten: nutze die Anfangsstich-Methode, die wir beim Rückstich erklären.
Den Rahmen spannen
Lege den Stoff über den inneren Ring des Stickrahmens, drücke den äußeren Ring darüber und spanne den Stoff gleichmäßig, indem du die Schraube festziehst. Der Stoff sollte straff sein — wie eine kleine Trommel — aber nicht verzerrt.
Welche Garnstärke für wen?
2 Fäden: Für feine Details, dünne Linien und zarte Strukturen.
3 Fäden: Ideal für die meisten Stiche — gut sichtbar, nicht zu wuchtig.
6 Fäden: Für kräftige Flächen und einen dicken, plastischen Effekt.